Menü

Orthodoxe Gemeinde des Hl. Antonius des Großen zu Mönchengladbach

Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats

Ab dem 26. April 2019 wird unsere Gemeinde Gottesdienste an der neuen Adresse feiern!

Ab dem 26.April 2019 (Karfreitag) hat unsere Kirche eine neue Adresse!

Unsere neue Anschrift lautet Nordstraße 140, 41236 Mönchengladbach.

Gottesdienste in der Karwoche und am Fest der Auferstehung des Herrn:

Karfreitag, 26.04.2019

18:00 – Große Vesper. Verehrung des Grabtuchs Christi, Orthros. Beerdigung Christi

Großer Samstag, 27.04.2019.
10:30 – Liturgie des hl. Basilios d.Großen.

Am Ende der Liturgie und bis 23:00 Uhr Weihe der Osterspeisen einmal die Stunde.

Ab 18:00 – Lesung der Apostelgeschichte.

23:00 – Mitternachtsgottesdienst des Großen Samstages. Auferlegung des Grabtuchs auf den Altar.

23:55 – Ostern Frühgottesdienst –

Ostersonntag. Lichte Auferstehung Christi, 28.04.2019.

10:30 – Ostern. Göttliche Liturgie.

Alle sind herzlich eingeladen!
Ihr Erzpriester Aleksij

 

Pilgerreise unserer Gemeinde nach Gräfrath-Solingen

Unsere Gemeinde des Hl. Antonius des Großen hat am 4.November, am Tag der Gottesmutterikone von Kasan, eine Pilgerreise zu den Heiligtümern der altertümlichen ungeteilten Kirche nach Solingen-Gräfrath gemacht.

Die göttliche Liturgie fand auf dem heiligen Antimension und geheiligten Gefäßen statt, in der ehemaligen Abteikapelle, im Nebengebäude des Klingenmuseums, genannt „Kirchenschatz“, wo es unter vielen anderen interessanten Exponaten vorhanden sind:

  1. Wundertätige Gräfrather Gottesmutterikone. Auf Grund der vielen vom Heiligenbild vollbrachten Wunder (aufbewahrt in einer Kapelle in der Nähe des Taufbades an einer heiligen Quelle) wurde im Jahre 1185 das Gräfrather Frauenkloster gegründet. Die Ikone wurde in Byzanz, ungefähr im Jahr 1150 gemalt. Es wird vermutet, dass eine Kopie von der Gräfrather Ikone für den russischen Zaren Aleksander des Zweiten, extra nach seinem Wunsch, ausgefertigt wurde.
  2. Wundertätige Reliquiar von der Großmärtyrerin Katharina wurde bis zum Jahr 1312 aus dem Katharinenkloster, aus Sinai, hergebracht. Aus Gottes Gnade hat an allen großen christlichen Festen in den Jahren zwischen 1312 und 1323 aus dieser Reliquiar Myrrhe ausgetreten. Hier steht auch eine große Katharinenflasche mit der 700-jährigen Myrrhe, die nur dunkel von der Zeit wurde. Soviel wir wissen, gibt es nichts Ähnliches auf der Welt. Es gibt alte Dokumente, die nachweisen, dass aus der Reliquiar Myrrhe austrat.
  3. Altertümliches Prozessionskreuz, das folgende Teilchen enthält (alle Teilchen haben Stempel und Nachweise):

a.Zwei große Teilchen von dem lebenschaffenden Holz, an dem unser Herr Christus gekreuzigt worden ist;

b.Zwei Dornen von der Dornenkrone Jesu Christi;

c.Zwei Teilchen von der Pike des Märtyrers heiligen Longinus, mit der er die Rippen des Herrn durchbohrte;

d.Ein Stück vom Essigschwamm, mit dem man den gekreuzigten Jesus Christi trinken lassen wollte;

e.Ein Stück aus der Geißel, mit der Jesus Christus geschlagen wurde;

f.Ein Stück aus dem Stock, mit dem Christus während des Verhörs mit Pilatus auf den Kopf geschlagen wurde;

g.Ein Fragment des Tisches des Abendmahls;

h.Ein Teilchen vom nahtlosen Chiton des Herrn;

i.Ein Teilchen Windeln des Säuglings Christus von Bethlehem;

j.Ein Teilchen des Tuches, mit dem die Heilige Veronika das Gesicht von Jesus Christus wischte, auf seinem Weg zu Golgatha;

k.Ein Steinchen vom Grab Gottes.

4. Reliquiarteilchen von etwa 150 großen orthodoxen Heiligen, darunter ein großes Fragment aus den Reliquien des Hl. Nikolaus, des Märtyrers Sebastian, der Apostel des Herrn, des Hl. Cyriacus (Patriarchen von Jerusalem), des Märtyrers und Heilers Pantaleon, Christophorus, Johannes der Täufer, der drei weisen Männer, der rechtschaffenen Anna, Archidiakon Stephan.

Nach der göttlichen Liturgie und Anbetung dieser Heiligtümer machten wir uns auf den Weg durch den Wald zur heiligen Quelle, in der erste Rheinchristen getauft wurden, ca. zwischen dem 8. bis 9. Jahrhundert, lange bevor die römisch-katholische Kirche abfiel.

Das Taufbad ist erhalten geblieben, liegt im Tiefe des Waldes, es ist aber in einem schlechten Zustand.

Was die heilige Quelle angeht, so ist sie es auch, und wird auf den geografischen Karten als „Heiliger Born“ bezeichnet, was in die russische Sprache als „Heilige Quelle“ übersetzt wird.

Wir danken ganz herzlich dem lieben Aleksej Aleksandrowitsch Potupin für seine kolossale Hilfe bei der Organisation unserer Pilgerreise und für die wunderbare Exkursion, wie danken auch allen, die an der Organisation unserer Reise teilgenommen haben:

  • Lieben Frauen, die, wie im Märchen, ein tolles Picknick zauberten!
  • Lieben Viktor und Nikolai, die alles Notwendige für die Liturgie gebracht haben!
  • Lieben Irina, Julia und allen Singenden!

Weihnachtsgottesdienste in unserer Gemeinde

Freitag, 05.01.2018, 19:00 Katechese;

Samstag, 06.01.2018, 10:30 Göttliche Liturgie;
Samstag, 06.01.2018, 18:00 Große Completorium mit Artoklasie;
Samstag, 06.01.2018, 23:00 Große Nachtoffizium;

Sonntag, 07.01.2018, 10:30 Göttliche Liturgie, nach der Liturgie Weihnachstsfeier für Kinder und Erwachsene.

Neuer Vorsteher der Berliner Diözese

Moskau – Bei seiner Sitzung am 28. Dezember 2017 hat der Heilige Synod der Russischen Orthodoxen Kirche unter Vorsitz von Patriarch Kirill mit dem Beschluss Nr. 116 den Vikarbischof des Patriarchen Bischof Tichon (Zaicev) von Podol’sk zum neuen Verwalter des Bistums von Berlin und Deutschland ernannt.

Bischof Tichon wurde am 13. April 1967 in Moskau geboren. Er hat die Oberschule und Fachoberschule absolviert und in den Jahren 1985-1987 seinen Wehrdienst geleistet. Im Jahr 1987 trat er in das Moskauer Priesterseminar ein, das er 1991 erfolgreich absolvierte. Im selben Jahr wurde er an der Moskauer Geistlichen Akademie aufgenommen, die er im Jahr 1995 absolvierte, wobei er seine Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde des Kandidaten der Theologie zum Thema „Der ehrwürdige Theodor Studites – Lehrer des Mönchsstandes“ verteidigte. Nach dem Abschluss des Studiums an der Akademie setzte er seine Tätigkeit als Lehrer im Moskauer Priesterseminar fort, wo er Liturgik, Homiletik und altgriechische Sprache lehrte.

Am 25. März 1993 wurde ihm mit dem Segen von Patriarch Aleksij II.. von Archimandrit Benedikt (Knjazev), dem ersten Prorektor der Moskauer Geistlichen Akademie und des Priesterseminars (MGAuS), die Mönchsweihe erteilt. Er nahm dazu den Namen Tichon an zu Ehren des hl. Tichon, des Patriarchen von ganz Russland. Am 7. April 1993 wurde der Mönch Tichon in der Akademischen Mariä-Schutz-Kirche vom Rektor der Moskauer geistlichen Schulen, dem Bischof von Dmitrow, Filaret, zum Diakon geweiht. In der Akademie leistete er den Dienst des Oberdiakons. Im August 1995 wurde er zum Prior der Akademischen Mariä-Schutz-Kirche berufen. Am 6. Januar 1996 wurde er vom Rektor der MGAuS, dem Bischof von Vereja Evgenij, zum Priester geweiht. Zu Ostern 1999 wurde er zum Klostervorsteher (Igumen) ernannt. Ab dem Jahr 2002 war er in der MGAuS für die Vorbereitung der Anwärter auf einen klerikalen Stand verantwortlich. Am 24. Dezember 2004 wurde er zum Mitglied der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem beordert und am 6. Oktober 2006 wurde er zum Leiter der Mission berufen. Seit 2008 ist er Mitglied des Rats der Kaiserlichen Orthodoxen Gesellschaft von Palästina. Auf Beschluss des Heiligen Synods vom 31. März 2009 (Journal-Nr. 18) wurde er zum Vorsitzenden der finanziellen und wirtschaftlichen Verwaltung des Patriarchats von Moskau unter Befreiung vom Amt des Leiters der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem berufen. Der Synod ernannte dann am 25. April den Archimandriten Tichon zum Bischof von Podolsk, sowie zum Vikar des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, und am Folgetag wurde er in der Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau von Patriarch Kirill und dem Metropoliten von ganz Amerika und Kanada Jona zum Bischof geweiht. Ab dem Jahr 2011 wirkte er als Seelsorger in Gemeindekirchen des Nordöstlichen Verwaltungsbezirks der Stadt Moskau (Dreifaltigkeits-Kirchenbezirk). Seit dem 22. März 2011 ist Mitglied des Obersten Kirchenrats der Russischen Orthodoxen Kirche. Auf Beschluss des Heiligen Synods vom 25. Juli 2014 (Journal-Nr. 64) wurde er vom Amt des Vorsitzenden der finanziellen und wirtschaftlichen Verwaltung des Patriarchats von Moskau entpflichtet und am 22. Oktober 2015 (Journal-Nr. 62) wurde er zum Leiter der Eparchien von Wien und Österreich sowie der Eparchie von Budapest und Ungarn berufen. Von dort wechselt er nun nach Berlin.

Konzert „Voce et Violino“ in unserer Gemeinde.

Am 10. November fand in unserer Gemeinde des Hl. Antonius ein Klavier- Geige- Vokalkonzert „Voce et Violino“ statt, das für uns die berühmten Solisten und Preisträger mehrerer internationalen Musikwettbewerben vorbereitet haben, nämlich Dmitry Ivanchey (Tenor, Geige), Nathalie Tchernikh (Klavier), Maria Kataeva (Mezzo-Sopran) und Dmitry Lavrov (Bariton).

Im Konzert wurden die Musikwerke von Tschaikovski, Rachmaninow, Grapelli, Monti und vielen anderen Komponisten vorgestellt.

Wir sind herzlichst dankbar unseren lieben Artisten für dieses Konzert, das wir als eines der besten und wertvollsten Geschenke verstanden haben!

P. S. Fortsetzung folgt – der nächste Musikabend in unserer Gemeinde findet am 15. Dezember 2017 um 19:00 statt.

Wir erwarten liebe Rada Pogodaeva (Klavier) und Dmitry Lavrov (Bariton).

Herzlich willkommen!

Entwurf der Vereinssatzung. Russische Orthodoxe Kirchengemeinde des Hl. Antonius des Großen in Mönchengladbach – Patriarchat Moskau –

Erzbischof Feofan ist verstorben

In tiefer Trauer müssen wir mitteilen, dass unser geistliches Oberhaupt, der Hochgeweihte Erzbischof Feofan von Berlin und ganz Deutschland, infolge schwerer Krankheit am 11. September 2017, zum Herrn gegangen ist.

Missonarisches Treffen in unserer Gemeinde

Unsere Gemeinde in Mönchengladbach empfing einen lieben Gast – den Erzpriester Tigrij Khatschatrian, den Prorektor für Forschung im Kursker Seminar, den Vorsitzenden der missionarischen Abteilung der Kursker Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche.

Nach der göttlichen Liturgie fand in der Gemeinde ein gemeinsames Mittagessen statt, bei dem man sich den Film „Dein Weg“, gedreht vom Erzpriester Tigrij, ansehen konnte. Nach dem Film beantwortete der Erzpriester Tigriij zahlreiche Fragen der Gemeinde betreffend des Films, sowie des Gottes und des Orthodoxen Glaubens und des Lebens im Allgemeinen.

Herzlichst danken wir dem lieben Erzpriester Tigrij für Freude am Treffen!

5. Woche nach Pfingsten. Lesung aus dem Evangelium über die Gerasener Besessenen

5. Woche nach Pfingsten. Lesung aus dem Evangelium über die Gerasener Besessenen

Reliquie des Hl. Lukas von der Krim besuchte unsere Gemeinde

Eine Reliquie des Hl. Lukas von der Krim besuchte feierlich am 1. Juli 2017 unsere Gemeinde.